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Lizenz: CC BY-SA 4.0. - Medienrechte liegen bei den Autoren
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Der Artikel erforscht einige der Umbrüche, die den aktuellen Wandel bei internationalen Editionsprojekten von der Nichtdigitalität hin zu einer digitalen Umgebung kennzeichnen. Ein kollaboratives Arbeiten im Mittelpunkt der Editionsarbeit anzusetzen, geht von dem Grundsatz aus, dass Lesen den kleinsten kollaborativen Aufwand darstellt, der an der Basis des one-language/one-literature-Modells liege, wie beispielsweise das national philology paradigm. Ein derartiges Denkmuster erwies sich für die internationale Kooperation auf verschiedene Art und Weise als attraktiv (Archive, Zeitschriften, Verlage usw.), doch warb es auch für die Idee eines abstrakteren transnationalen Ziels (so zum Beispiel Lachmanns Ideal einer von Interpretation befreiten Rezension oder Gaston Paris utopisches cité des sciences.) Diese Ziele begünstigten eine fortschreitende Etablierung digitaler Paradigmen, die wiederum einen Richtungswechsel ermöglichten, der von einer in situ-Analyse wegführt und auf die Ausstellung von allgemeinen Textstrukturen abzielt. Vor dem Hintergrund dieser neuen Ausrichtung wurde die internationale Zusammenarbeit intensiviert; trotzdem wird argumentiert, dass das neue Medium nicht an die Stelle des alten Mediums tritt, sondern vielmehr mit ihm interagiere. Zum Schluss wird der Artikel den Fokus auf bestimmte Herausforderungen legen, die mit Initiativen zur digitalen Edition einhergehen und hauptsächlich aus politischen Unwägbarkeiten und Nachhaltigkeitsfragen bestehen.
Bibliogr. Zusammenhang: 
. - Bd. 2.2018, Artikel 3
Schlagwörter: 
 
Link: 
http://www.zfdg.de/sb002_003 Open Access Lizenz
      
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