Deutsch Englisch

Katalogmenü

Speichern

Trefferanalyse

Abmelden

 
 
 
 
      
* Ihre Aktion
Aufsätze
Aufsatz: 
Person/en: 
Gesamttitel: 
Anmerkung: 
Lizenz: CC BY-SA 4.0. - Medienrechte liegen bei den Autoren
Inhalt: 
In den digitalen Geisteswissenschaften spielt Philosophie noch eine recht marginale Rolle. Meine Bearbeitung der Frage, warum dies der Fall ist, gliedert sich in zwei Teile. Der erste wendet sich der Rolle der Disziplin in den frühen Jahren der DH zu und konzentriert sich dabei auf ein Pionierprojekt, das bislang in der Historiographie früher DH-Forschung nicht zur Kenntnis genommen worden ist, den Kant-Index. Die Arbeit am Index begann bereits im Jahr 1958, lediglich ein Jahr nach der Veröffentlichung der ersten automatisch erstellten Konkordanz im Jahr 1957. Der erste Band wurde im Jahr 1967 veröffentlicht, sieben Jahre vor der ersten Publikation eines Bandes aus Busas Index Thomisticus. Im Blick auf spätere Entwicklungen kann eine gewisse Asymmetrie zwischen der deutschsprachigen Philosophie und Trends in der englischsprachigen Welt festgestellt werden. This mag die Hypothese nahelegen, dass deutsche Philosophie sich in erster Linie als Buchwissenschaft versteht, so dass elektronische Formen der Veröffentlichung ein zentrales Forum für DH-Forschung mit Verdacht betrachtet werden. Nichtsdestotrotz kann ich im zweiten Teil im globalen Maßstab zeigen, dass DH-Forschung eine Rolle in der Disziplin spielt. Dabei identifiziere ich fünf Themen, die von Interessse sind: (1) Editionen und Infrastruktur, (2) Prosopographie, (3) Text Mining, (4) Technologien des semantic web, (5) Methodenreflexion.
Bibliogr. Zusammenhang: 
. - Bd. 3.2018, Artikel 6
Schlagwörter: 
 
 
Elektron. Referenz: 
      
Über den Zitierlink können Sie diesen Titel als Lesezeichen ablegen oder weiterleiten
Inhaltsverzeichnis  | alle Aufsätze  | alle Hefte